Einbruch/Diebstahl in ein betriebliches KFZ


erstellt am: 29.06.2020 | von: Ricardo Baguena-Ellers | Kategorie(n): Schadensfall des Monats

Mitte Juni 2020 fährt ein Familienvater und Unternehmer mit seiner Frau und seinen Kindern in den Park am Standtrand. Beim Verlassen des betrieblichen KFZ per Funk, wird durch manuelle Prüfung festgetellt, dass das KFZ gut verschlossen ist.

Nach drei Stunden im Park geht die Familie zum Auto zurück. Der Vater macht bereits die Tür auf, damit die Kinder schon einsteigen können. Ein paar Minuten später bemerkt er die Unordnung im KFZ. Macht sich aber keine Gedanken darüber. Zu Hause angenommen, sucht er den Wohnungsschlüssel. Kann ihn aber nicht finden.

Kurz später ruft er seinen Vater an, der nicht weit weg wohnt. Er holt den Zweitschlüssel für seine Wohnung ab und fährt erneut nach Hause. Als er die Tür zu seiner Wohnung öffnet, bemerkt er sofort den Einbruch/Diebstahl.

Im Gespräch mit der Polizei wird der Vorfall rekonstruiert. Die Hausschlüssel und der Fahrzegschein befanden sich im nicht sichtbaren Bereich des KFZ. Damit trifft den Kunden auf jeden Fall eine Mitschuld. Der Vandalismus, der gestohlene Schmuck und die Schlossautauschkosten und anderen Gegenstände des Haushaltes, werden von der Hausratversicherung getragen. Allerdings quotelt der Versicherer die Leistung um 35%.

Die Schlossänderungskosten des KFZ bzw. die Neuprogramierungkosten, werden vom aktuellen Direktversicherer nicht getragen. Die Frage, ob es überhaupt einen Tarif bei dieser Gesellschaft gibt, der diese Leistung abdeckt, wurde verneint.

Gestohlener Schmuck und andere Gegenstände15.800,00 EUR
Schlossautauschkosten 228,24 EUR
KFZ – Schlossänderungskosten – 648,12 EUR
Quotelung des Versicherers– 5.609,88 EUR
Übernahme durch den Versicherer 9.770,24 EUR