Formfehler bei der Abfindung


erstellt am: 26.11.2018 | von: Ricardo Baguena-Ellers | Kategorie(n): Schadensfall des Monats

Die Immobilien-GmbH hat mehrere Tochtergesellschaften. Davon sollte eine Tochtergesellschaft mit 50 Mitarbeitern liquidiert werden. Für Mitarbeiter, die weiterhin im Konzern bleiben, wurde eine Abfindung in Höhe von 20.000 € vereinbart. Für Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen, wurde eine Abfindung in Höhe von 50.000 € vereinbart.

Nach Abwicklung der Gesellschaft stellte sich heraus, dass aufgrund eines Formfehlers die Abfindungsverträge für die Mitarbeiter, die weiterhin im Konzern blieben, unwirksam sind. Das Arbeitsgericht entschied, dass auch diesen Mitarbeitern die volle Abfindung zusteht. Durch einen Formfehler der Geschäftsführerin Lisa entstand der Immobilien-GmbH ein Schaden in Höhe von 2,2 Mio. €.

Gesamt 2.200.000 EUR